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psyredie

Psychologische Wege zu einem stressarmen und
belastungsfreien Berufs- und Privatleben

Spezielle Seminare

Psychologische/Psychiatrische Notfälle

Inhalte:

In diesem Seminar steht das Erkennen und Unterscheiden der verschiedenen Notfälle im psychologischen Bereich im Vordergrund. Hierzu werden unter anderem die Themen Abhängigkeit von Drogen oder Medikamenten, schizophrene Erkrankungen, manische und depressiven Störungen, Angst- und Erregungszustände und Persönlichkeitsstörungen bearbeitet. Natürlich wird in diesem Seminar auch der Umgang mit den entsprechenden PatientInnen geübt. Die Teilnehmenden lernen, auf krankheitsbedingte Verhaltensveränderungen sinnvoll zu reagieren und soweit als möglich eine Verbindung zur Erlebenswelt der Betroffenen herzustellen.

 

Patientenbetreuung

Inhalte:

In diesem Seminar werden die verschiedenen Umgangsformen mit den PatientInnen beleuchtet. Was bedeutet es, wenn ein Patient permanent jammert? Wie kann ich mit unbeliebten DauerpatientInnen umgehen? Welche Gefühle stecken hinter bestimmten Redewendungen und Tonfällen? Wie können Mitarbeitende des RD/KT auf diese Äußerungen so eingehen, dass sich die Betroffenen angenommen und gut aufgehoben fühlen? Wie kommen bestimmte “Standardsprüche” wahrscheinlich bei den PatientInnen an? Was kann ich statt dessen sagen?

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Betreuung von Menschen in Krisensituationen. Die grundlegenden Eigenschaften und Unterschiede der verschiedenen Arten von Krisen werden in diesem Seminar erläutert. Modellhafte Einteilungen des Krisenverlaufs einschließlich der möglichen Folgen werden aufgezeigt. Es wird verdeutlicht, wann welche Verhaltensweisen hilfreich und wann andere schädlich sind. Die hilfreichen Verhaltensweisen werden anhand von praxisnahen Fallbeispielen trainiert.

 

Suizidalität

Inhalte:

Suizidale Handlungen stellen das RD-Personal immer wieder vor sehr schwierige Aufgaben. Neben der Sicherstellung der Vitalfunktionen werden hier hohe Anforderungen an die psychische Betreuung der Betroffenen und ihrer Angehörigen gestellt. Neben der Verarbeitung der bisherigen eigenen Erlebnisse im RD steht das Durchdenken und -spielen konstruierter Situationen im Vordergrund dieses Seminars. Auch ethische Fragen der Handlungslegitimation werden diskutiert. Besonderer Wert wird auf das Erlernen einer einfühlsamen Gesprächsführung gelegt.

 

Tod und Sterben

Inhalte:

In diesem Seminar wird die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Sterben angeboten, welche sonst im RD/KT eher ausgeblendet wird. Der Tod ist aber der ständige Begleiter der RD-Personals. Von daher können sich die Teilnehmenden mit ihren eigenen Ideen, Phantasien und Philosophien in diesem Zusammenhang unter betreuender Anleitung auseinandersetzen. Sie erlernen den Umgang mit sterbenden PatientInnen und ihren Angehörigen vor allem dadurch, dass sie angeleitet werden, sich selbst in deren Lage zu versetzen und dann in Rollenspielen zu erleben, welches Betreuungsverhalten ihnen wohl gut tun würde. Sie lernen auch, wie wichtig Gespräche über derartige Themen und die dazugehörigen unangenehmen Gefühle sind, damit ein sinnvoller Verarbeitungsprozess in Gang gebracht bzw. unterstützt wird.

 

Psychologie des Kindernotfalls

Inhalte:

Kinder gehören zu den schwierigen Notfallopfern. Schwierig, weil sie sich nicht so äußern, wie das RD-Personal dies von den Erwachsenen gewohnt ist, weil Kindernotfälle relativ selten sind und weil die Handlungsroutinen von erwachsenen PatientInnen nicht so einfach übertragen werden können. Ausgehend von der natürlichen Entwicklung des Kindes lernen die Teilnehmenden die Grundzüge des Denkens, Fühlens und die grundsätzlichen Fähigkeiten der Kinder in den jeweiligen Altersstufen kennen. Dies ermöglicht es ihnen, sich in die Lage des Kindes als Patient hineinzuversetzen und von diesem Verständnis her eine Brücke zur Erlebenswelt des Kindes aufzubauen. Neben Fragen der Angehörigenbetreuung werden auch Problematiken wie das SIDS oder die Überbringung von Todesnachrichten von Kindern und an Kinder bearbeitet.

 

NotfallnachsorgebetreuerIn

Inhalte:

Wer kommt, wenn der Rettungsdienst geht? RD-MitarbeiterInnen stehen oft vor dem Problem, sich und ihr Fahrzeug so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu machen und gleichzeitig noch einen enormen Betreuungsbedarf in der Familie der Hinterbliebenen oder Angehörigen zu spüren. Ehrenamtliche HelferInnen können, gut ausgebildet, das Loch zwischen dem RD und sonstiger Unterstützung aus dem sozialen Umfeld schließen.

Die hier konzipierte Ausbildung zum/r HelferIn in der Notfallnachsorge umfaßt ca. 80 Unterrichtseinheiten mit den Themenbereichen: Kommunikation, Psychologie des menschlichen Verhaltens, Krisenintervention, Recht, Entwicklungspsychologie, Paar-/Beziehungskonflikte, Tod und Sterben, Suizidologie, Psychische Störungen, SIDS, Selbstinstruktionen, Entspannungstraining, Verarbeitung der eigenen Erlebnisse aus Betreuungen, Strategien zum Aufbau einer Notfallnachsorgegruppe sowie Einsatzstrategien im Betreuungsfall.

 

Einsatzmanagement

Inhalte:

Ausgehend von der rettungsdienstlichen Praxis, dass der/die erste RA vor Ort bei größeren Schadensereignissen zunächst die Sichtung und die erste Einsatzplanung und -leitung bis zum Eintreffen des Einsatzleiters-Rettungsdienst (EL-RD) übernimmt, werden die Teilnehmenden in diesem Seminar geschult, ihre Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsspanne zu verbreitern und den körperlichen Stressreaktionen entgegen zu wirken. Außerdem erhalten sie Hinweise, wie sie sich dabei unterstützen können, der veränderten Priorität ihres Handelns (Sichten statt Versorgen!) gerecht zu werden. Des weiteren gehört der Umgang mit Schaulustigen genauso zu den Übungsthemen wie die gezielte Notfallübergabe an den nachfolgenden EL-RD. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit den nachfolgenden Einsatzkräften des RD, der Feuerwehr, Polizei, des Kat-Schutzes etc. wird anhand realitätsnaher Rollenspiele eingeübt.

 

Einsatzleiter Rettungsdienst

Inhalte:

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, welche psychologischen Methoden ihnen helfen, Überblick zu bewahren, Einsatzabläufe zu organisieren, verschiedene Einsatzkräfte zu koordinieren und die beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu führen. Besonderes Augenmerk wird auf den Umgang mit Schaulustigen, Angehörigen und Einsatzkräften anderer Organisationen gelegt. Die Teilnehmenden lernen unter anderem, wie Anweisungen am effektivsten formuliert werden, wie sie extreme Aufregung und Anspannung aller Beteiligten senken, wie sie ihre Funktion als Leitungskraft vor Ort deutlich machen und wie sie effizient kommunizieren können. Durch mentales Training und Rollenspiele werden sie auf die extremen Belastungen vorbereitet, die dadurch entstehen, dass sie für alle Patienten, alle Einsatzkräfte und die Kommunikation mit der Leitstelle gleichzeitig verantwortlich sind. Sie lernen ihre eigenen Belastungsreaktionen erkennen und erhalten Hilfsmittel, mit denen sie diesen rechtzeitig entgegen steuern können.

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